Skateboarding

Vladik Scholz

Vladik Scholz

Der 34 jährige Vladik Scholz ist Profi-Skateboarder. Das Skateboard ist sein Leben: „Wenn man nach einigen beschwerlichen Versuchen den perfekten Trick schafft, ist das ein Moment der absoluten Zufriedenheit.“

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Warum nimmt das Skateboarding für Sie einen so hohen Stellenwert ein, was fasziniert Sie daran?


Braucht man zum professionellen Skateboarding Talent oder kann man es durch hartes Training erlernen?

Eindeutig beides: Je talentierter man ist und je mehr man trainiert, desto besser sind die Erfolgsaussichten. Ohne harte Arbeit bringt man es allerdings auch mit Begabung nicht weit. Somit braucht man neben einem gewissen Talent sicherlich auch ein gutes Maß an Hingabe, um es an die Spitze zu schaffen.

Man erfährt auch mehr über sich und den eigenen Körper. Man eignet sich Koordination und den Umgang mit Angst an sowie Geduld und den Ehrgeiz, etwas zu Ende zu bringen.

Beim Sport geht es um den Wettkampf, oder?


Haben Sie manchmal das Gefühl, dass Ihr Körper Ihnen sagen will, Sie sollten mit dem Skateboarding aufhören?

Ich bin jetzt 34 und fahre schon seit 20 Jahren Skateboard. Und das fordert definitiv seinen Tribut vom Körper. Wenn man jünger ist, macht man sich in der Regel keine Sorgen um seine zukünftige Gesundheit. Dementsprechend bin ich früher sehr oft und lange große Stufensets gesprungen – was im Nachhinein für meine heutige körperliche Verfassung womöglich nicht so vorteilhaft war. Ich musste lernen, mit den Verletzungen der Vergangenheit umzugehen. Eigentlich kann ich nur deshalb schmerzfrei und auf einem gewissen Niveau weiterskaten, weil ich meinen Körper darauf vorbereite und auch sonst Sport treibe.

Ist das Skateboarding eine gefährliche Sportart?

Es kann auf jeden Fall gefährlich sein. Das Gefahrenpotenzial hängt von der Wahl der Spots und Tricks sowie von der eigenen Selbsteinschätzung ab. Letztlich beeinflusst man also selbst, wie riskant es werden kann. Man ist definitiv sicherer unterwegs, wenn man seine eigenen Fähigkeiten gut einschätzen kann.

Was war bisher Ihr absolutes Highlight?

Ein einzigartiges Erlebnis war ein Filmdreh in der bolivianischen Salzwüste: in 4.000 Meter Höhe, bei blendender Sonne und in sengender Hitze. Wir trugen Sauerstoffmasken, ich wurde höhenkrank und wir hatten nur vier Tage Zeit. Aber: Der Skatepark wurde speziell für uns aus Salzblöcken gebaut. Das war wirklich etwas Besonderes, denn danach war nie wieder jemand dort skaten.

Neben Ihrer Skateboardkarriere studieren Sie noch Bekleidungstechnik. Wie kam es dazu?

Alles fing damit an, dass ich mir eine Hose selbst nähen wollte. Sie sollte anders sein als das, was man auf dem Markt findet, und meinen Ansprüchen und Vorstellungen entsprechen. Deshalb habe ich mir kurzerhand das Nähen beigebracht. Das Studium fand ich einfach sinnvoll, um mir ein fundierteres Wissen über Schnittmuster und alles Weitere anzueignen.

Und wie passt das zum Skaten?

Ich bin sehr detailorientiert. Deshalb möchte ich mich auf dem Skateboard so perfekt wie möglich ausdrücken. Dazu gehört neben dem eigentlichen Skateboarding auch mein Kleidungsstil. Dieser Anspruch treibt mich an, neue Ideen zu entwickeln und weiterzumachen. So ergänzen sich meine beiden Leidenschaften.

Ich allein bestimme, was Perfektion für mich bedeutet, und niemand sonst.

Was würden Sie sich für die Sportart des Skateboardings im Allgemeinen wünschen?

Ich würde mir eine stärkere Integration des Skateboardings in die urbane Kulturszene wünschen und dass Skateboarder nicht an den Stadtrand gedrängt werden. Meiner Meinung nach gehört es eindeutig ins Stadtbild. Das Skaten könnte in der allgemeinen Stadtentwicklung berücksichtigt werden, wie es zum Beispiel in Dänemark der Fall ist. Das fände ich toll. Ansonsten entwickelt sich das Skateboarding schon recht gut. Dadurch, dass es jetzt eine olympische Disziplin ist, können mehr öffentliche Gelder in die Förderung fließen und das wiederum bedeutet mehr Skater. Zudem haben viele Menschen während der Pandemie wieder die einfachen Dinge für sich entdeckt und erkannt: Nur mein Board und ich, mehr braucht es nicht.

Was spornt Sie am meisten an, immer wieder aufs Board zu steigen?


Unterschiedliche DNA – gleiche Einstellung

Diese Worte fassen zusammen, worum es bei dieser Kampagne geht. Unterschiedliche Marken mit unterschiedlichen Entstehungsgeschichten teilen die gleiche Einstellung – zu Kunden, Herausforderungen und Qualität. Und wer wäre besser geeignet, das Konzept einer gemeinsamen Einstellung zu verkörpern, als Sportler verschiedener Disziplinen? So unterschiedlich ihre Schaffensbereiche sind, werden sie doch alle vom gleichen Willen angetrieben, sich in dem, was sie tun, stetig zu verbessern. Diese Analogie steht im Mittelpunkt der Kampagne. Sie sind neugierig geworden? Dann klicken Sie unten und schon gelangen Sie zu unserer Kampagne!

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